Autor Thema: ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel  (Gelesen 675 mal)

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Biscayne1958

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ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel
« am: 14. 12. 2016, 19:39:46 »
Tach zusammen !

Heut hab ich mich mal an die Hydro's rangetraut. Hier dazu einige Tipp's bzw. Erfahrungen :

Wenn ihr auch mal die Dinger rausnehmen wollt, stopft vorher in die Ölablauflöcher ein paar runde Gummi's, blast dann mit ner Prestluftpistole den Schlamm bzw Schmutz vom GehĂ€use rund um die Hydro's und nehmt dann diese heraus. Dabei hilft ein starker Industriemagnet, denn bei mir war es so, das die Hydro's leicht klemmten, ich diese erst nach mehrmaligem hin und her bewegen (so wie beim Frau'chen. . .grins) aus dem GehĂ€use ziehen konnte. !!! ABER ACHTUNG !!! bitte immer nur einen heraus nehmen und diesen beginnend vom 1. vorn möglichst mit 1-12 gravieren, denn wegen den unterschiedlichen Einlaufbildern auf den NockenflĂ€chen ist es ratsam, wegen möglichem höheren Verschleißes die Hydro's genau wieder so einzusetzen, wie sie rauskanmen.

Dann habe ich schon beim ersten gemerkt, als ich ihn zerlegt habe, das der innere Kolben im Hydro geklemmt hat, das er nur schwer zu entfernen war.
Vielleicht ist dies die Ursache gewesen, das meist die ersten 2-3 km einige Ventile sehr lautstark geklappert haben.

Weitere Erfahrungsberichte folgen . . . . .

Gruß
Ingo

Rohnny Cash

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Re: ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel
« Antwort #1 am: 14. 12. 2016, 20:32:47 »
Au super, da halt uns mal auf dem Laufenden!!!

Anfang nÀchsten Sommer muss ich mir meine auch unbedingt mal angucken.
Denn seid der Motorrevision machen die Hydros derbe GerÀusche, wenn ich eine Weile auf der Bahn bin.
Hab da in einem amerikanischen Forum gelesen, das man die in Öl einlegen soll, bevor man die einbaut,
weil sonst eine kleine Luftkammer entstehen soll, die dann spĂ€ter zu diesen GerĂ€uschen fĂŒhrt.
Und ich vermute mal, das hat der Motorenbauer nicht gemacht. Will ihn aber mal noch danach fragen.

AsphaltCowboy

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Re: ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel
« Antwort #2 am: 14. 12. 2016, 21:09:03 »
Das gilt auch fĂŒr die Stösselstangen...!!!!
Ha e es schon hinter mir ;)
Have nice day, Arne

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easygo76

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Re: ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel
« Antwort #3 am: 14. 12. 2016, 21:58:35 »
Das die nach LĂ€ngerer Fahrt anfang zu Tickern kann mehrere Ursachen haben!
Ölpumpe Zieht Nebenluft, Bzw der Ansaugschnorchel am Gewinde, Hydrostössel von Ungeiler QualitĂ€t (Gute sind auch nicht mehr zu haben)

Mein nÀchster Motor bekommt SolidŽs.......
LIFTERS car club

Biscayne1958

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Re: ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel
« Antwort #4 am: 15. 12. 2016, 07:18:04 »
Das die Hydro's vorher mit Öl gefĂŒllt werden sollen, kann ich mir nich vorstellen, weil diese dann nicht zusammen gedrĂŒckt werden können um den Sicherungsring einzusetzen.
Eine Luftblase unterhalb des KolbenventilblĂ€tt'chens, welches an höchster Stelle der Druckkammer ist ?? Auch nicht denkbar. Was aber vielleicht vor dem Einbau zu machen geht ist, im fertig montierten Zustand das gesamte Teil in Motoröl tauchen und den Kolben ein paar mal eindrĂŒcken zur BefĂŒllung des StĂ¶ĂŸels. . . . oder so. Naja, soweit bin ich noch net, erstmal alle ĂŒberprĂŒfen, gegebenenfalls nacharbeiten, das die Hydrokolben wieder klemmfrei funzen. Aber Aspalt Cowboy, wie genau hast Du es denn nun gemacht, sahen die Hydro's genau so aus wie die meinigen ?? Hab gehört, das es nĂ€mlich verschiedene Varianten gab.

Gruß

MarkusM

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Re: ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel
« Antwort #5 am: 15. 12. 2016, 08:58:34 »
Was aber vielleicht vor dem Einbau zu machen geht ist, im fertig montierten Zustand das gesamte Teil in Motoröl tauchen und den Kolben ein paar mal eindrĂŒcken zur BefĂŒllung des StĂ¶ĂŸels. . . . oder so.
Gruß

Genau so macht man das vor dem einsetzen in den Motor.

Mikey

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Re: ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel
« Antwort #6 am: 15. 12. 2016, 09:31:25 »
Hydos werden vor dem Einsetzen befĂŒllt...

Biscayne1958

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Re: ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel
« Antwort #7 am: 15. 12. 2016, 18:38:00 »
Sorry, ihr habt recht, die Hydro's mĂŒssen Öl haben. Bei der Montage wird vor dem einsetzen des Hydro-Kolbens etwas Motorenöl eingefĂŒllt. Dann den Kolben einsetzen und mit einem dĂŒnnen Dorn das Kugel-RĂŒckschlagventil nach unten drĂŒcken und den Kolben ganz nach unten schieben. So kommt alle Luft aus der Druckkammer. Jetzt mit einem dĂŒnnen Stift den Kolben durch die Ölbohrungen seitlich am GehĂ€use und Kolben arretieren, das die Druckfeder den Kolben nicht wieder nach oben schiebt. Es muss dann noch Öl in den Kolben, der StĂ¶ĂŸelstangen-Druckpilz aufgesetzt und die Sicherungsfeder eingesetzt werden. Den Arretierstift entfernen und FERTIG. Eigentlich ganz einfach, oder ??
Was ich festgestellt habe, das fast jeder Kolben nur schwer aus dem HydrogehĂ€use zu entfernen ist. Ich habe dann mit Polierpapier in der Drehbank die dĂŒnnen, harten ÖlrĂŒckstĂ€nde entfernt und jetzt laufen die Kolben wieder leicht im GehĂ€use. Denke mal, das dies der Grund mit ist, das die Hydro's lĂ€nger beim Kaltstart klappern, als es nödig ist. Die Nockenwelle wird dabei nicht besser.

Gruß
Ingo

Biscayne1958

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Re: ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel
« Antwort #8 am: 17. 12. 2016, 19:58:44 »
So, nu hab ich mal alles wieder zusammengeklopft und heute war Probelauf. Und. . .Scheiße man. . . .das hĂ€ttet ihr mal hören sollen, oder besser gesagt, hat man fast gar keine mechanischen GerĂ€uche vernommen. Nicht mal ein 'tick-tick' haben die Hydro's von sich gegeben. Dabei hab ich extra den Ventildeckel ab gelassen und mein Öhr'chen ganz nah ran gehalten. Keine Ahnung, wie ich das wieder vom Öl sauber kriege.
Also, wenn ihr auch beim Kaltstart Ventilgetickere hört und wenn es auch nur ein paar sind, kann ich nur wĂ€rmstens empfehlen, die Hydro's auszubauen, zu zerlegen und die inneren Hydro-Kolben auf LeichtgĂ€ngigkeit zu prĂŒfen, gegebenenfalls diese mit Polierpapier von harten ÖlrĂŒckstĂ€nden zu befreien. . . es lohnt sich. So ganz nebenbei hab ich dann noch auf den EinlassventilschĂ€ften die kleinen Dichtungsringe (dazu eignen sich auch hervorragend Nullringe vom Maschinenhandel, welche zum Beisbiel auch bei Hydrauliganlagen verwendet werden) an den Ventilfederhaltepfannen erneuert und den Blechdeckel auf der Steuerseite neu abgedichtet .

GrĂŒĂŸe

Biscayne1958

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Re: ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel
« Antwort #9 am: 09. 01. 2017, 13:06:19 »
Wie ich in dem Betreff 'SchalldĂ€mpfererfahrungen' schon erwĂ€hnte, habe ich einen lĂ€ngeren Probelauf gestartet, auch wegen der HydrostĂ¶ĂŸel. Ca. 4 Wochen ist der letzte Lauf her. Ein Zerlegen und Reinigen bzw. Gangbarmachung der Hydroinnereien kann ich fĂŒr alle dringend nahelegen, deren Hydro's eine zeitlang nach dem Kaltstart deutlich klickern. Nicht ein Klickern habe ich nach dem langen Stillstand gehört. . . . .das sagt wohl alles. Bedengt auch, das die Nockenwelle durch das anfĂ€ngliche, große Spiel extrem leidet und schneller verschlissen wird. Zudem kann man dabei die Blechabdeckung am Block neu abdichten, die bestimmt auch an so manchen von Euch nicht ganz trocken ist.

Rohnny Cash

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Re: ÜberprĂŒfung HydrostĂ¶ĂŸel
« Antwort #10 am: 18. 01. 2017, 20:16:19 »
Super!

Vielen Dank fĂŒr deinen ausfĂŒhrlichen Erfahrungsbericht!
Das werde ieit endlich wieder einbricht auch mal vornehmen.


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